Schlagwort-Archive: Reisemagazin

Von Pest nach Buda


Reisemagazin BudapestDies ist die schönste Art, sich der Stadt zu nähern: von Passau oder Wien auf der Donau, die sich in einer scharfen Rechtskurve aus der ungarischen Hügellandschaft hinausschlängelt. Schon die römischen Belagerer stellten fest, dass es hier im Untergrund brodelt; ein tektonischer Bruch speist Dutzende Thermalquellen. So entstand an diesem geologisch wie strategisch interessanten Ort vor fast 2000 Jahren die Siedlung Aquincum.

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Hochkultur


Wie klingen die Dolomiten? Wir begeben uns auf die Tonspur des Cellisten Mario Brunello und erleben die Berge mit den Ohren. Und manchmal ist es dort oben so still, dass man Seifenblasen platzen hört.

Die Berge liegen still und schwarz. Es ist halb sechs Uhr früh, der Himmel schimmert im Zwischendunkel. In der Steinarena der Col Margherita, in 2513 Meter Höhe, haben sich gut 2000 Menschen versam­melt. Bunt heben sich ihre Outdoorjacken von den Felsen ab, die zu einer kleinen Holzbühne herabblicken. Dort sitzt ein Mann. Bewegungs­los fast. Mario Brunello schaut und lauscht. Wind ist zu hören, wie immer hier oben. Und das Geplapper des Publikums. Brunello, der Musi­ker der Berge, begrüßt die Menge. Dann beginnt er, auf seinem Cello zu spielen. Hinein in die erwartungsvolle Stille, hinauf in die Weite.

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Wo Italien wirklich beginnt


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Schon Dutzende Male bin ich über den Brenner in den Süden gebraust, aber erst einige Kilometer hinter Bozen, wenn von rechts die Etsch in den Eisack mündet, fühle ich mich plötzlich wie in Italien. Benvenuti in Trentino!

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Windows 5


In den Alpen ist Fensterln ein uralter Brauch – ein Mannsbild steigt auf einer Leiter hoch zum Zimmer seiner Angebeteten. Heimlich, still und leise, damit es die Eltern nicht mitbekommen. Aber funktioniert so was denn auch in fünf Münchner Hotels?

Panoramafensterln: Zur blauen Stunde auf der Sommerterrasse des Mandarin Oriental Munich.

Panoramafensterln: Zur blauen Stunde auf der Sommerterrasse des Mandarin Oriental Munich.

Mandarin Oriental Munich

März 2013, Polizeieinsatz vor dem Mandarin Oriental Munich. Hunderte Mädchen belagern das Haus in der Annahme, Teenie-Schwarm Justin Bieber sei dort abgestiegen. Oder sind die Beamten hier, weil sich der kanadische Nachwuchs-bad-Guy wieder einmal danebenbenommen hat?

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Für Münchner und Nicht-Münchner


Reisemagazin München„Die Sonne steigt morgens über dem Hasenbergl auf und geht abends über dem Feldmochinger See unter“ – so begann das erste Kapitel in meinem Erste-Klasse-Heimatkundeheft, und so ausreichend groß war der Kosmos, wenn man im Münchner Norden aufwuchs. Heute ist die bayerische Landeshauptstadt eine aus allen Nähten platzende 1,5-Millionen-Einwohner-Metropole mit sichtbar traditionellen Wurzeln, wie dem Viktualienmarkt, modernen Ecken (BMW-Museum, Surfer im Englischen Garten) und einer sehr privilegierten Lage. Welche Stadt hat schon zahlreiche Badeseen, mehrere Quadratkilometer Parks, eine schmucke Flusslandschaft und Berge in Sichtweite?

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Nordsee: Schon gesehen, gehört, gelesen?


Wer sich langsam ans Meer herantasten will, kann sich den bildgewaltigen Film „Nordsee ist Mordsee“ anse­hen – das Jugenddrama von Hark Bohm mit der Musik von Udo Lindenberg wurde in Hamburg gedreht. Direkt von der Küste und den Inseln kommen diese drei Tipps für alle Sinne:

01_Schon_gesehen_640x96001. „KARTOFFELSALAT – NICHT FRAGEN!“ Mehr als 1,25 Millionen Abonnenten folgen Torge Oelrich alias Freshtorge aus Wesselburen auf seinen „YouTube“-Kanälen. Im Juli 2015 startete der erste Kinofilm des Comedian. Er spielt Leo Weiß, den Außenseiter an einer Schule, der sich zum Helden mausert, als ein Virus eine Epidemie auslöst. Als Gast tritt in der Klamotte „Berufs-Ostfriese“ Otto Waalkes auf. Weiterlesen

Inspiration im Norden


RM-Nordsee-Cover„Ich liebe das Meer wie meine Seele“, schrieb Heinrich Heine vor ungefähr 190 Jahren über die Nordsee. Er verbrachte zur Erbauung und zum literarischen Arbeiten mehrere Sommer auf den Ostfriesischen Inseln. 

Eine wundervolle Herausforderung ist die Gestaltung eines Nordseehefts für die Redaktion des ADAC Reisemagazins. Und für mich als neuen Chefredakteur ist dieses Heft eine Premiere und ein Abenteuer – wie für einen Reisenden, der plant, ein neues Land zu erkunden. 

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