Schlagwort-Archive: Reisemagazin München

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In den Alpen ist Fensterln ein uralter Brauch – ein Mannsbild steigt auf einer Leiter hoch zum Zimmer seiner Angebeteten. Heimlich, still und leise, damit es die Eltern nicht mitbekommen. Aber funktioniert so was denn auch in fünf Münchner Hotels?

Panoramafensterln: Zur blauen Stunde auf der Sommerterrasse des Mandarin Oriental Munich.

Panoramafensterln: Zur blauen Stunde auf der Sommerterrasse des Mandarin Oriental Munich.

Mandarin Oriental Munich

März 2013, Polizeieinsatz vor dem Mandarin Oriental Munich. Hunderte Mädchen belagern das Haus in der Annahme, Teenie-Schwarm Justin Bieber sei dort abgestiegen. Oder sind die Beamten hier, weil sich der kanadische Nachwuchs-bad-Guy wieder einmal danebenbenommen hat?

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Alles am Fluss


Seit die Isar aus ihrem Betonkorsett befreit wurde, wächst hier eine neue Artenvielfalt – nicht nur in Flora und Fauna: Fischer und Stadtindianer, Picknicker und Partymenschen genießen das Lebensgefühl am Ufer.

Kanada kann nicht viel anders sein. Man steht in der Mitte des Flusses. Die Strömung reißt an den Beinen und unterspült die Füße. Man wirft die Fliegenschnur aus. Wie ein Notenschlüssel schreibt sich ihre dünne Glitzerlinie in den Morgenhimmel. Um einen herum nichts als das satte Grün der Bäume. Und das alles mitten in der Stadt.

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Wimmel auf Erden


Die berühmten Wimmelbücher von Ali Mitgutsch fanden vor fast fünf Jahrzehnten ihren Ursprung in München. Der Fotokünstler Simon Gallus hat diese Kunstform für uns noch einmal zeitgemäß interpretiert.

Schon klar. So im Nachhinein. Wo sonst hätte man die berühmten Wimmelbilder denn erfinden sollen? Womöglich in Pforzheim? Oder in Hannover? In Bielefeld vielleicht? Wer einmal bei schönem Wetter auf dem Münchner Viktualienmarkt war, der weiß doch ganz genau, was gemeint ist. Oder am Marienplatz, auch ohne die obligatorische Meisterschaftsfeier des ortsansässigen Fußballklubs. Was ist mit der Kaufinger Straße und deren Verlängerung, der Neuhauser Straße?

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Spiel des Lebens


Krachende Niederlagen – das gilt im Leben und ganz besonders beim Fußball – sind oft wichtiger als glanzvolle Siege. Auch für Joachim Masannek, den Erfinder der „Wilden Fußballkerle“, einer der erfolgreichsten Kinderfilm-Reihen der zurückliegenden Jahre. Ende der Neunziger trainierte er eine Kindermannschaft des TSV Grünwald aus dem Münchner Nobelvorort. Und musste mit ihr gegen die Altersgenossen vom FC Bayern antreten.

Es setzte Tor um Tor. „Warum habt ihr euch unter Wert verkauft?“, will er nach dem Match wissen. Die Antwort: „Wir haben uns geschämt.“ Die Bayern sahen aus wie Profis, kamen mit dem Bus und in schicken Klamotten. Im Gegensatz zu Masanneks Spielern. Die trugen zu große Trikots, auf denen ein Spanferkel prangte – das Firmenlogo des Vereinssponsors, eines Grünwalder Metzgers.

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