Archiv des Autors: Hüseyin Ince

Schweiz: Schon gesehen, gelesen, gehört?


Der Zürcher Martin Suter führte mit dem Roman „Montecristo“ wochenlang die Bestsellerlisten in seinem Heimatland, in Deutschland und Österreich an. Bei Filmemachern und Musikern waren die kommerziellen Erfolge bisher nicht ganz so groß, die künstlerischen sehr wohl.

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Regisseur Alain Gsponer, ebenfalls aus Zürich, hat den Kinderbuchklassiker von Johanna Spyri schon zweimal interpretiert: 1998 als kompakte Animation, 2015 als Spielfilm mit Anuk Steffen in der Titelrolle und Bruno Ganz als Alm-Öhi. Am 10. Dezember 2015 kommt er in die deutschen Kinos. Weiterlesen

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Auf Nummer sicher


Tobias Christen ist Experte für Datensicherheit. Er weiß, warum die Schweiz für Stabilität steht, seine Server Atomschläge überleben und der Papst der Schweizergarde vertraut. Ein Interview mit dem Schweizer Datenschützer. 

Sicherungskasten: Eine ausgediente Militärbunkeranlage dient Tobias Christens Firma als Lagerort für Daten.

Sicherungskasten: Eine ausgediente Militärbunkeranlage dient Tobias Christens Firma als Lagerort für Daten.

Sicherheit, Verlässlichkeit – es gibt wohl kein Land auf der Welt, das so sehr für diese Begriffe steht wie die Schweiz. Aber warum? Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: den Computer-Experten Tobias Christen, Chef der Firma DSwiss in Zürich. Er sichert sensible Daten für seine Kunden auf Servern, die in einem ehemaligen Militärbunker tief in den Urner Bergen stehen.

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Das Miss-Geschick


In Appenzell wird Jahr für Jahr die hübscheste Kuh gesucht. Für den Schöneuterpreis. 600 Tiere treten zu diesem tierischen Wettbewerb an. Wir waren für Sie dabei.

Ist es das Lächeln? Die Ausstrahlung, der Charme? Oder sind es doch nur die reinen Körpermaße? Vielleicht alles zusammen? Bei Misswahlen gibt es ja unzählige Kriterien, und die meisten sind weltweit, seien wir ehrlich, nicht gerade transparent. Außer in der Ostschweiz. Dort wird einmal im Jahr der Titel „Miss Appenzell“ vergeben, und bewertet wird besonders eines: das Euter. Weiterlesen

Das Aussichtsreich


Hinter den Giebeln der Grachtenhäuser liegen Gärten von stillem Liebreiz. Eine Begegnung mit Blumen, Bäumen, Buchshecken, und den Menschen, die diese Paradiese geschaffen haben.

Museum Van Loon. Bewohner: Philippa van Lohn und ihre drei Kinder. Die original erhaltenen Salons im erdgeschoss und der Beletage sind seit 1973 Grachtenmuseum.

Museum Van Loon. Bewohner: Philippa van Lohn und ihre drei Kinder. Die original erhaltenen Salons im erdgeschoss und der Beletage sind seit 1973 Grachtenmuseum.

Die Dienstbotentür wird mit Elan geöffnet, von einer Dame mit Gipsarm und Perlenkette. Dorothea Beynes-Heijmeijer van Heemstede, seit heute 75, lächelt amüsiert. Sie kam in einem Schloss bei Utrecht zur Welt, als Spross einer Amsterdamer Händlerdynastie. Das Giebelhaus an der Prinsengracht, in dem sie mit ihrem Gatten lebt, ist wie ein Puppenhaus.

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Einfach Meer: Steghäuser


Das Wasser unter den Füßen, das Segelboot vor der Tür – die Bewohner der schwimmenden Bauten von IJburg lieben die Elemente und fühlen sich dabei als Pioniere.

Schwimmende Häuser für Wassermenschen: Das Boot ist in Ijburg das natürlichste Fortbewegungsmittel.

Schwimmende Häuser für Wassermenschen: Das Boot ist in IJburg das natürlichste Fortbewegungsmittel.

Die ersten sechs Monate nach dem Einzug in ihr neues Haus hatte Inge Valk mit der Seekrankheit zu kämpfen. Besonders, wenn es stürmte, kam sie ohne Reisetabletten nicht aus. Die schlaksige, mädchenhaft wirkende Keramikkünstlerin, 55, kichert mit heller Stimme und geht hoch ins Wohnzimmer, wo ihr Lebensgefährte, Schauspielcoach Ruud van Andel, gerade seine Mails am Laptop checkt. Inge Valk läuft vorbei am edelgrauen Sofa, hinaus auf die hausbreite Terrasse mit den eingepassten Teakmöbeln und ruft: „Immer, wenn ich nicht mehr weiterweiß, blicke ich aufs Wasser: Das Wellenspiel, die Wolken, der Wind – das alles inspiriert mich!“

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Amsterdamer Brettspiele


Es gibt viele Möglichkeiten, Amsterdam zu erkunden. Die Fahrt mit dem Stand-up-Paddle durch die Grachten ist allerdings neu. Eine wackelige Angelegenheit mit erstaunlichen Perspektiven.

Autor Janek Schmidt erkundet Amsterdam auf einem Stand-up-Paddle-Board. Hier auf der Prinsengracht, Ecke Reguliersgracht.

Autor Janek Schmidt erkundet Amsterdam auf einem Stand-up-Paddle-Board. Hier auf der Prinsengracht, Ecke Reguliersgracht.

Das Wasser glänzt golden im Morgenlicht und wirkt verlockend und beängstigend zugleich. Lange hatte ich mich auf diesen Moment gefreut: Ein Stand-up-Paddle-Board liegt vor mir, eines dieser übergroßen Surfbretter, die so viel Freiheit versprechen, weil man sich einfach draufstellen und losfahren kann – und für den ersten Versuch gibt es kaum einen spektakuläreren Ort als diesen: die Grachten von Amsterdam, das UNESCO-Weltkulturerbe, das „Venedig des Nordens“ und den Schauplatz, an dem schon James Bond zeigte, wie man sportlich Motorboot fährt. Also ergreife ich mein Paddel und frage mich: Was, wenn ich jetzt reinfalle?

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Besuch bei der alten Dame


RM_2015_02_174x225Wäre Amsterdam ein Mensch, es würde sich um eine gepflegte, etwas schrille, ältere Dame handeln, die bereits die ganze Welt gesehen hat. Als ich während meines Studiums in Amsterdam lebte, büffelte ich tagsüber Niederländisch an der Uni. Abends verbesserte sich in den Kneipen mein Englisch, und ich entdeckte meine Liebe zum asiatischen Essen.

 

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Ab ins Wespennest


Die Vespa wurde im Jahr 1946 im toskanischen Pontedera zum ersten Mal gebaut. Unsere Autorin ist mit einem dieser Kultgefährte von Florenz in die Geburtsstadt der „Wespen“ gefahren. Eine Beziehungsgeschichte und eine Heimkehr.

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Luxus-Oberklasse


Zu dem Bild toskanischer Landschaften gehören nicht nur Zypressen und Olivenbäume, sondern auch mittelalterliche Türme. Einige von ihnen sind zu stilvollen Hotels ausgebaut.

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PS: Ich liebe dich


Auf einem sechstägigen Wanderritt durch die Maremma haben wir uns nicht nur in die unberührte Landschaft verguckt, sondern auch in unsere vierbeinigen Begleiter, die uns zeigten, wie viel Kraft in einer Pferdestärke steckt.

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