Für Münchner und Nicht-Münchner


Reisemagazin München„Die Sonne steigt morgens über dem Hasenbergl auf und geht abends über dem Feldmochinger See unter“ – so begann das erste Kapitel in meinem Erste-Klasse-Heimatkundeheft, und so ausreichend groß war der Kosmos, wenn man im Münchner Norden aufwuchs. Heute ist die bayerische Landeshauptstadt eine aus allen Nähten platzende 1,5-Millionen-Einwohner-Metropole mit sichtbar traditionellen Wurzeln, wie dem Viktualienmarkt, modernen Ecken (BMW-Museum, Surfer im Englischen Garten) und einer sehr privilegierten Lage. Welche Stadt hat schon zahlreiche Badeseen, mehrere Quadratkilometer Parks, eine schmucke Flusslandschaft und Berge in Sichtweite?

Ein Reisemagazin über die eigene Stadt zu planen ist eine besonders reizvolle Aufgabe. Die Redaktion hat ein Heft kreiert, das für Ureinwohner, „Zuagroaste“ (Zugezogene) und touristische Gäste gleichermaßen spannend ist. Dabei umschifften die Autoren gängige München-Klischees: kein Hofbräuhaus, keine Weißwurst-Hitparade oder Edel-Dirndl-Schneiderinnen und nur eine Prise FC Bayern. Stattdessen servieren wir Ihnen echt urige Kneipen, sogenannte Boazn, Fußballclubs, die ihren Stadtteil vorstellen, sowie eine Wanderung durch den Englischen Garten mit einem Schäfer und seiner Herde.

Wie eng es in München mitunter zugeht, können Sie an den sehr aufwendigen Fotoproduktionen von Simon Gallus erkennen, die an die Wimmelbilder von Ali Mitgutsch erinnern, aber reale Plätze aus der Vogelperspektive zeigen. Ein eigenwilliger Blick auf die Weltstadt und ihr Herz – typisch für das ADAC Reisemagazin.

Martin KunzViel Vergnügen mit der aktuellen München-Ausgabe wünscht Ihnen Ihr Martin Kunz.

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