Von allem ein bisschen mehr


RM_2014_02_174x225Sie kennen das doch sicher auch. Ein Gespräch mit Freunden über Urlaubspläne. Und es dauert gar nicht lange, dann fällt das Wort Kroatien, wie eine magische Zauberformel. Eine Beschwörung für sonnengetränkte Tage, deren Hitze und Schönheit den Alltag verblassen lassen.

Wie sollte es auch anders sein. Denn als Gott die Welt erschuf, bekam Kroatien von allem ein bisschen mehr – mehr Sonne, mehr Meer, mehr Inseln und vor allem mehr Küsten. Über 6000 Kilometer Küste sind es. Wie geht das? Das große Spanien hat nur rund 5000 Kilometer, Kalifornien gar nur 1350. Hier kommen die Inseln ins Spiel. Über 1200 gibt es – kleine, große, manche nur bessere Felsen, aber ihre Küstenlänge addiert sich immerhin auf über 4000 Kilometer. Da werden nicht nur Badeurlauber und Wassersportler fündig, sondern auch Abenteurer wie unser Autor, der als moderner Robinson auf einer nur achtzig Meter breiten Leuchtturm-Insel strandete – gefangengehalten vom Wetter.

Aber warum denn immer nur Natur, wo es in Kroatien auch in jeder anderen Beziehung so viel mehr gibt? Städte zum Beispiel. Wie Zagreb, lässig und modebewusst. Oder Dubrovnik, so voller Geschichte und Geschichten, dass nur die große mittelaterliche Stadtmauer alles zusammenhalten kann. Und Split, vor allem Split „die schönste Stadt mit den schönsten Frauen auf der schönsten Uferpromenade unter dem schönsten Hügel an der schönsten Küste“ – wie die Schriftstellerin Nataša Dragnic ihre Heimatstadt für uns beschreibt. Kann es noch mehr geben? Eigentlich nicht, wäre da nicht die Erinnerung an die Karl-May-Filme der 60er-Jahre, als der wilde Westen in Kroatien lag, im Nationalpark Plitvicer Seen. Wir fahren hin, in einem hochmodernen Tesla, auf den Spuren des Erfinders Nicola Tesla, den bei uns kaum jemand kennt, ohne den aber kein Elektrogerät funktionieren würde.

1312_DrVoelse_320x480Viel Spaß mit dem ADAC Reisemagazin Kroatien wünscht

Ihr Achim Völse
Chefredakteur

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