Gesundes Bayern


RM_2013_05_174x225Im Freistaat Bayern sind 2056 Städte und Gemeinden registriert. Alle haben eine Kirche, einen Bürgermeister, ein Gemeindeamt, ein Rathaus, meistens ein Wirtshaus und manchmal auch ein Hotel. Einige leisten sich eine Turnhalle oder eine Schwimmhalle. Fast alle weisen Fahrrad-, Wanderwege oder andere Freizeitangebote aus.

Unter ihnen sind 229 Erholungs-, 82 Luftkur- sowie 47 Kurorte und Heilbäder, die noch etwas mehr an öffentlichen und privaten Einrichtungen für ihre Einwohner und Gäste bieten. Manche haben einen Kursaal, einen Kurpark, einen Kurarzt, moderne Fitness- und Wellnesshotels, Rehakliniken, Kneippanlagen, oft ein Hallenbad oder gar eine Therme.

Öffentliche Fahrrad- und Wanderwege, Fitnesscenter und Wellnessoasen sind eine Selbstverständlichkeit, und während der Hochsaison finden hin und wieder, hier und da auch wundervolle Kurkonzerte statt.

Für die Gesundheit bieten diese Orte Moorbäder, Schrothkuren, Kurbäder, Anwendungen aus der Naturheilkunde und aus der Schulmedizin. Sie haben alle Arten von körperlicher Ertüchtigung im Angebot, vom Kneippen bis zum Bergklettern, und ein Heer von dienstbaren Geistern, darunter
Ärzte, Heilpraktiker, Masseure, Sport- und Fitnessberater, Wander- und Bergführer, Therapeuten, Psychologen, Physiologen, Personal Trainer, Segel- oder Golflehrer, kümmert sich unter der Obhut eines diplomierten, international erfahrenen Kurdirektors um das Wohl der Gäste.

Kurz: In diesen bayerischen Gemeinden ist der Gast König. Vor allem aber stehen die Gesundheit und Genesung von Leib und Seele im Mittelpunkt des gemeindlichen und touristischen Lebens.

Viele dieser Gemeinden haben bei aller Verschiedenheit eines gemeinsam: Sie führen vor dem eigentlichen Ortsnamen das Prädikat und Gütesiegel des bayerischen Bäderverbandes „Bad“. So kennen wir Bad Wörishofen, Bad Griesbach, Bad Kohlgrub, Bad Kissingen, Bad Wiessee, Bad Tölz, Bad Steben, Bad Feilnbach, Bad Berneck, Bad Windsheim oder Bad Staffelstein. Oft unbekannt ist: Orte wie Garmisch-Partenkirchen, Füssen, Weißenstadt, Ottobeuren und Bayreuth dürften ebenfalls das Prädikat „Bad“ führen. Sie tun das aber nicht.

Wobei sich bei der großen Zahl und den vielen Varianten, die der Dachverband Gesundes Bayern anbietet, die Frage stellt: Sind in Bayern nicht alle Orte Gesundbrunnen? Müsste Bayern nicht ohnehin Bad Bayern heißen? Dieses Heft, das aus dem überreichen touristischen Gesundheitsangebot Bayerns einige Höhepunkte vorstellt, hat die Redaktion des ADAC Reisemagazins Ihrer Gesundheit und Ihrer Fitness gewidmet.

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Bleiben Sie gesund! Dies wünscht Ihnen

Michael Ramstetter

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