Monatsarchiv: Mai 2012

Menschen im Tessin


Zwei Scheinriesen, ein Sprachtalent, der Filmpräsident, der Mann mit der Trompete, ein Liebespaar, die Zöllnerin, ein Tee-Experte und eine Minigolferin.

DIE SCHEINRIESEN

Dominique Vuigner (links) und sein Sohn Joel

Dominique Vuigner (links) und sein Sohn Joel

Die Schweiz ist ein kleines Land – doch für manche nicht klein genug. Dominique Vuigner, 58, und sein Sohn Jöel, 28, haben mitgeholfen, das Land nachzubauen: Im Park Swissminiatur stehen auf einer Fläche von knapp zwei Fußballfeldern mehr als 120 berühmte Bauwerke wie Burgen, Bauernhöfe und Brücken – alle 25-mal kleiner als in natura. Durch diese Fantasiewelt fahren Schiffe, Zahnradbahnen und ein Nachbau des Glacier Express. Auf die Idee kam Dominiques Vater Pierre, als er eine ähnliche Anlage in Den Haag besuchte. 1959 gründete er sein Liliput in Melide. „Für meinen Vater war das nur ein Geschäft, heute steht der Park im Zentrum unserer Familie“, sagt Dominique Vuigner, hier am Fuß des drastisch geschrumpften Bergs Jungfrau. Ein Bastler ist er trotz allem nie geworden. „Um den Aufbau kümmern sich mein Sohn (oben im Bild) und mein Bruder, ich bin auf diesem Gebiet eine Katastrophe und mache alles kaputt.“

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Hier geht die Post ab


Wer das Tessin im Linienbus erkundet, hat einen großen Vorteil: Er kann permanent aus dem Fenster schauen. Drei Ausflüge
im schönsten öffentlichen Verkehrsmittel der Welt.

Der Bus von Piora nach Piotta passiert das Örtchen Altanca.

Der Bus von Piora nach Piotta passiert das Örtchen Altanca.

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Nah am Wasser gebaut


An seinen Ufern gedeihen die Immobilienpreise so prächtig wie die subtropischen Pflanzen. Die Schönheit des Lago Maggiore begeistert seit Jahrhunderten Träumer und Investoren. Eine Reise durch Wildnis und Villen an einen Ort der natürlichen Spannungen.

Der Blick von den Brissago-Inseln Richtung Naturschutzgebiet Bolle di Magadino

Der Blick von den Brissago-Inseln Richtung Naturschutzgebiet Bolle di Magadino

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