Menschen im Trentino


Franco Bernabè (Foto: Seeberger.Buss)

Franco Bernabè (Foto: Seeberger.Buss)

Der Kunst-Manager

Franco Bernabè ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten Italiens. Der Professor für Volkswirtschaft hat eine leitende Position bei Fiat und ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Telecom Italia. Doch der 62-Jährige hat auch eine große Leidenschaft für Kunst. Diese führte den gebürtigen Südtiroler vor sechs Jahren ins Trentino, wo er Präsident des Mart wurde. Das Museum liegt in der 37.000-Einwohner-Stadt Rovereto und zieht jedes Jahr mehr als 300.000 kunstinteressierte Besucher an.

Maria Concetta (Foto: Seeberger.Buss)

Signora Tagesschau

Jeden Abend um 20.30 Uhr überbringt Maria Concetta Millionen Italienern im Programm von Telegiornale 2 gute und schlechte Nachrichten. Die Hauptmoderatorin des staatlichen TV-Senders RAI lebt seit 18 Jahren in Rom. Auf gepackten Koffern, wie sie sagt. Denn ihr Herz schlägt immer noch für ihre Heimat, das 600 Kilometer nördlicher gelegene Trentino.

Die Espresso-Expertin

Cezana Stepkovicz (Foto: Seeberger.Buss)

Cezana Stepkovic kommt aus dem Land, in dem der meiste Kaffee angebaut wird, und serviert ihn dort, wo er am besten schmeckt. Die 27-jährige Brasilianerin lebt seit 2003 in Trento und arbeitet in der Bar Pasi an der Piazza Mario Pasi hinter dem Domplatz. Einheimische sagen: Hier gibt es den besten Espresso an der schönsten Piazza der Stadt.

Der Winzer mit dem guten Rad

Francesco Moser (Foto: Mathias Braschler & Monika Fischer)

Francesco Moser (Foto: Mathias Braschler & Monika Fischer)

Trauben in Wein zu verwandeln ist eine seiner leichtesten Übungen. Der Rennrad-Legende Francesco Moser, so hat es den Anschein, gelingt alles. 1977 gewann er die Straßen-WM, 1984 den Giro d’Italia. Nachdem er seine aktive Laufbahn 1987 beendet hatte, baute er eine Fahrradfirma auf, war Abgeordneter im Trentiner Landtag – und produziert in seiner Heimat „gute Mittelklasseweine“, wie er voller Bescheidenheit sagt.

Der Engel von Trento

Elvira Widmann (Foto: Chiara Goia)

Wenn sie einen Funkspruch empfängt, geht es oft um Leben und Tod. Für Elvira Widmann ist trotz ihrer mehr als 4500 Flugstunden kein Einsatz Routine. „Die erste Nachricht ist immer wieder aufregend“, sagt  die Pilotin, die mit ihrem Hubschrauber nahe Trento stationiert ist. Von dort startet die 45-Jährige, um verunglückte Skifahrer oder Bergsteiger zu retten.

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